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Zerstörung fortgesetzt !
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19.04.2026: Klezmer-Musik in außergewöhnlicher Besetzung in der Anna-Kapelle in Bad Honnef-Rommersdorf
Klezmer-Musik ist beschwingt, aber immer einen Hauch melancholisch bis tieftraurig. Sie ist vom Ostjudentum überliefert und erzählt von alltäglichen Begebenheiten, von rauschenden Festen wie Hochzeiten oder auch von Traurigem wie Abschiede und Vergehen. In der besonderen Atmosphäre der Anna-Kapelle oder des liebevoll so genannten Anna-Doms spielten die Brüder Christian Wolf (Klarinette) und Daniel Wolf (Orgel) Klezmer, Tänze, Renaissance- oder Barock-Stücke, die die Zuhörenden mit zarten Klängen in den Bann zogen.
Der Verein Jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef (JVGH) hatte zum Konzert eingeladen. Die Kapelle war bis auf den letzten Bank- und Stuhlplatz besetzt, andere mussten stehen. Die Zuhörenden erlebten mit Orgel und Klarinette eine außergewöhnliche und einzigartige Besetzung. Das Musikerlebnis war intensiv und berührend.




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Über 350 Jahre
jüdisches Leben
in Bad Honnef
1666 bis heute
Auch in Bad Honnef finden sich Zeugnisse jüdischen Lebens, die bis in frühere Jahrhunderte zurückführen.
Vieles scheint vergessen oder wird nicht mehr wahrgenommen. Doch die Menschen, die Ereignisse und die Orte gehören zu unserer städtischen Geschichte.
Ziel
Der Verein - Ein Projekt der Stadt
Ziel ist, das vergangene und gegenwärtige jüdische Leben in Bad Honnef sichtbar und erlebbar zu machen und damit ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen.
Es ist ein Projekt der Stadt Bad Honnef.
2021 feierte die Bundesrepublik Deutschland das Festjahr
„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
“Wenn ich mir als Bundespräsident für dieses Festjahr etwas wünschen darf, dann nicht nur ein klares Bekenntnis, dass Jüdinnen und Juden in Deutschland ein Teil von uns sind, ein Teil unseres gemeinsamen Wir, sondern dass wir denen entschieden entgegentreten, die das noch oder wieder infrage stellen. ”
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
21. Februar 2021 zum Auftakt
Quelle: Bundespräsidialamt
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