Beeindruckender Vortrag von Bildern Annette Hirzel, musikalisch begleitet von Eckart Wüster (Klavier) und Reinhold Müller (Geige) am 26.03.26 im Kunstraum
Oskar Schindler rettete um die 1200 Jüdinnen und Juden vor dem Tod durch die Nationalsozialisten. Er wurde posthum erst durch den Film von Steven Spielberg „Schindlers Liste“ weltbekannt. Pfarrer i. R. Annette Hirzel erzählte im Kunstraum Bad Honnef Oskar Schindlers Lebensgeschichte und setzte den Fokus auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Dazu spielten Eckart Wüster (Klavier) und Reinhold Müller (Geige) typische melancholisch-fröhliche Klezmerstücke.
Der Verein Jüdische Vergangenheit und Gegenwart in Bad Honnef (JVGH) hatte zur Veranstaltung eingeladen.
Annette Hirzel verknüpfte die Ereignisse im Leben Oskars Schindlers mit der Nachkriegsgeschichte der Bundesrepublik auf der Basis ihrer eigenen intensiven Recherchen. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus erfolgte spät und zögerlich. Auch deshalb erhielten Oskar Schindler und seine Frau Emilie, die maßgeblich zur Rettung der Jüdinnen und Juden beigetragen hatte, erst späte Anerkennung. Erst viele Jahre nach Kriegsende trat Oskar Schindler auch öffentlich auf. In Yad Vashem, der Gedenkstätte an den Holocaust in Israel, wurde 1962 in seinem Beisein ein Erinnerungsbaum gepflanzt. Die geretteten Jüdinnen und Juden und ihre Nachfahren haben ihn bis heute nicht vergessen.






